Mit jedem neuen Ladepark steigt die Komplexität der Infrastruktur. Systeme für Abrechnung, Steuerung, Videoüberwachung und Sensorik müssen zuverlässig zusammenspielen und die verfügbare Netzleistung intelligent verteilt werden. Lastenmanagement ist dabei ein zentraler Baustein, ob softwarebasiert oder über externe Box-Lösungen. Eine stabile und sichere Kommunikationsanbindung ist dabei entscheidend.
Eine einfache Anbindung stößt hier schnell an Grenzen: Der Router muss die Ladesäulen und verschiedene Systeme gleichzeitig vernetzen sowie Prioritäten managen.
Gleichzeitig muss die Infrastruktur zukunftsfähig sein: Der Ladepark von morgen setzt auf DC- und Hyper-Charger und bindet zusätzliche Systeme wie Batteriespeicher, Solaranlagen oder Snackautomaten ein. Mit bidirektionalem Laden (Vehicle-to-Grid) entstehen weitere Anforderungen an Steuerung, Datensicherheit und Bandbreitenmanagement – und damit an die Kommunikationslösung im Zentrum des Ladeparks.
Diese muss nicht nur skalierbar, sondern auch für den Außeneinsatz robust ausgelegt sein – widerstandsfähig gegen Hitze, Frost und starke Temperaturschwankungen.
Stabile Kommunikation ist das Rückgrat moderner Ladeparks
Zentrale Steuerung komplexer Systeme und Ladeleistungen
Bereit für DC-/Hyper-Charging, V2G und neue Services
Herausforderungen
- Skalierung: Von wenigen Ladeparks bis zu dutzenden und hunderten – die Infrastruktur muss mitwachsen.
- Lastenmanagement: Sichere und stabile Anbindung ist Voraussetzung, um verfügbare Netzleistung intelligent zu verteilen und Überlastungen zu vermeiden – das gilt sowohl für softwarebasierte Systeme als auch für externe Box-Lösungen.
- Ausfallsicherheit: Fällt die Kommunikation aus, sind Lastenmanagement und Monitoring blockiert.
- Sicherheit: Fehlende oder unsichere Verschlüsselung, ungesicherte Schnittstellen oder schwache Updates öffnen Tür und Tor für Manipulationen.
- Integration externer Systeme: Auch Box-Lösungen für das Lastmanagement müssen zuverlässig angebunden werden, sonst bleiben Optimierungspotenziale ungenutzt und die Stabilität des Ladeparks ist gefährdet.
- Umgebungseinflüsse im Außeneinsatz: Router in Ladeschränken sind starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Hitze und Kälte wirken dauerhaft auf die Elektronik und können die Kommunikationsstabilität beeinträchtigen.
Lösung
- Skalierbares Design: Eine Kommunikationsinfrastruktur, die vom Zero-Touch-Setup bis zum fortlaufenden Betrieb und von einem einzigen Ladepark bis zu hunderten mitwächst. Eine große Zahl an Routern kann – über Standorte hinweg – effizient implementiert und betrieben werden.
- Lastenmanagement: Sichere und zuverlässige Datenanbindung des Lastenmanagementsystems über den Router – egal ob softwarebasiert oder als externe Box-Lösung. Betreiber und Anbieter von Box-Lösungen profitieren von einer robusten und standardkonformen Integration.
- Redundanz: Redundante Anbindung, etwa über 5G/4G, LTE 450 und Fiber, sichert Verfügbarkeit auch im Störfall.
- Zentrale Datenkonnektivität: Der Router als zentrale Kommunikationsanbindung für alle Subsysteme, von Ladesäulen über Kameras und Sensorik bis hin zu Lastmanagement-Boxen.
- Sicherheitsarchitektur: Verschlüsselte Kommunikation (IPsec/TLS), zertifikatsbasierte Authentifizierung und automatisiertes Zertifikatsmanagement sichern den Betrieb – auch bei vielen Routern und über Jahre hinweg.
- Ruggedised Design für Außeneinsatz: Industrie-Router mit erweitertem Temperaturbereich (–40 °C bis +75 °C) sichern stabile Kommunikation auch in Schaltschränken mit starker Aufheizung oder Kälteeinwirkung.
Nutzen für Betreiber
Skalierbarkeit und Flexibilität
- Die Kommunikationsinfrastruktur wächst ohne Flaschenhälse beim Betrieb von nur wenigen bis hin zu einer großen Anzahl an Ladeparks mit.
- KPI-Vorteile: Vermeidung von Downtime; verbesserte UX; weniger Fachressourcen für Installation und Betrieb
Stabile Kommunikationsanbindung für effizientes Lastenmanagement
- Zuverlässige Datenanbindung für die Umsetzung einer optimalen Verteilung der verfügbaren Energie
- KPI-Vorteile: optimierte Anlagenauslastung durch zuverlässiges Lastmanagement; Vermeidung von Downtime; verbesserte UX
Verbesserte Uptime und minimierte Störanfälligkeit
- Durch Remote-Management und die zentrale Überwachung können Sie Ausfälle durch schnelle Remote-Fehlerbehebung deutlich reduzieren.
- KPI-Vorteile: Kontinuierliche Verbesserung der Uptime (Verfügbarkeit) der Ladepunkte; signifikante Senkung der Total Cost of Ownership (TCO) durch reduzierte OpEx.
Sichere Anbindung von Sensorik
- Ermöglicht Frühwarnung (z.B. bei Überhitzung) und schnelle Reaktion, bevor es zu kritischen Störungen kommt.
- KPI-Vorteile: Verlängerung des Lebenszyklus der teuren Leistungskomponenten; Reduzierung der ungeplanten Ausfallzeiten.
Sicherheit und Compliance
- Router sichern die Kommunikation gegen Manipulation und Datenabfluss – mit Verschlüsselung, Zertifikaten und Hardening Betreiber erfüllen damit nicht nur technische, sondern auch regulatorische Anforderungen.
- KPI-Vorteile: geringeres Risiko von Ausfällen durch Angriffe; Compliance (BSI, NIS2, CRA); reduzierte Kosten durch automatisiertes Zertifikats- und Update-Management
Technischer Einblick
- Mehrere konfigurierbare Ethernet- Ports für den Anschluss von Säulen, Kameras und Sensoren
- QoS und Bandbreitenmanagement für parallele Datenströme
- Netzwerksegmentierung (VLANs) zur Trennung von Datenströmen
- Sichere Übertragung über VPN, TLS und Firewall-Funktionen gemäß den aktuellen Standards
- Edge-Logik für lokale Entscheidungsregeln
- Multiple Anbindung (z. B. Mobilfunk, Ethernet, Starlink, 450 MHz) als Fallback
- Signierte Remote-Updates und Policy- Management für tausende Geräte
Darum Garderos
Skalierbares Management
Mit dem Garderos Configuration Server lassen sich tausende Router zentral ausrollen, überwachen und aktualisieren – ohne Vor-Ort-Service.
Langfristige Investitionssicherheit
Mindestens 15 Jahre Produktlebenszyklus vermeiden teure Austauschzyklen.
Sicherheitsarchitektur
VPN, Firewall und
zertifikatsbasierte
Authentifizierung –
konform mit BSI- und
NIS2-Vorgaben
Industrieerprobt
Ruggedized Hardware für extreme Bedingungen – praxiserprobt im Außenschrank von Ladeparks.
Customization
Partner für die Evaluierung und Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen – von speziellen Schnittstellen-Kombinationen und Software-Containern bis hin zur Integration in Gesamtsysteme und Lastenmanagement-Boxen.
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