Auf einen blick

  • Industrielle Router verbinden verteilte Feldgeräte mit Leit- und Backend-Systemen in Verkehrs-, Maut- und Ladeinfrastrukturen.
  • Multi-Konnektivität und zentrales Sicherheitsmanagement tragen zu Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und skalierbarem Flottenbetrieb bei.
  • Garderos präsentiert seine Industrierouter auf der Intertraffic Amsterdam 2026 (Stand 05.265).

Industrielle Router für Verkehrs- und Ladeinfrastruktur auf der Intertraffic 2026

Industrierouter für Verkehrs- und Ladeinfrastruktur rücken mit zunehmender Digitalisierung stärker in den Fokus. Mit dem Ausbau von Verkehrsmanagementsystemen, Mautinfrastrukturen und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität steigen die Anforderungen an die Kommunikationsarchitektur. Eine wachsende Anzahl verteilter Komponenten, parallele Datenströme und erhöhte Sicherheitsanforderungen erfordern robuste und skalierbare Netzwerkkonzepte.

Der industrielle Router übernimmt dabei eine zentrale Rolle auf der Kommunikationsebene.

  • Er verbindet verteilte Feldgeräte mit Leitsystemen und Backend-Plattformen.
  • Er unterstützt einen stabilen Netzbetrieb auch bei hoher Last.
  • Er integriert Sicherheitsmechanismen innerhalb der Kommunikationsarchitektur.

Für Systemintegratoren und Betreiber bedeutet das: Konnektivität ist ein architektonisches Gestaltungselement.

Kommunikationsanforderungen in modernen Infrastrukturen

Verkehrsmanagementsysteme integrieren Signalsteuerungen, Straßenrandgeräte, Kameras und Sensornetzwerke. Maut- und Enforcement-Infrastrukturen sind auf eine zuverlässige Datenübertragung zwischen Streckenausrüstung und zentralen Verarbeitungssystemen angewiesen. Große Ladeparks und verteilte Ladeinfrastrukturen benötigen eine sichere und hochverfügbare IP-basierte Kommunikation zwischen Ladepunkten, Lastmanagementsystemen und Backend-Systemen, um einen unterbrechungsfreien Betrieb sicherzustellen.

Trotz unterschiedlicher Anwendungsfälle weisen diese Infrastrukturen gemeinsame Merkmale auf:

  • Geografisch verteilte Installationen
  • Anspruchsvolle Umgebungsbedingungen
  • Erfordernis für lange Lebenszyklen
  • Zunehmende Anforderungen an IT-Sicherheit und Regulierung
  • Bedarf an zentralem Geräte- und Konfigurationsmanagement

Ein Industrierouter für Verkehrs- und Ladeinfrastruktur muss daher Robustheit, Flexibilität und langfristige Betriebsstabilität vereinen.

Multi-Konnektivität und hohe Verfügbarkeit

Moderne Infrastrukturen setzen zunehmend auf Multi-Konnektivitätskonzepte. Die Kombination aus 5G-Mobilfunk, Glasfaser-Schnittstellen und optionaler lokaler Funkanbindung ermöglicht redundante Kommunikationspfade.

Garderos‘ R-8500-Serie vereint 5G, optische Gigabit-SFP-Schnittstellen und optional Wi-Fi 6 in einer robusten Plattform. Ein automatisches Failover zwischen Glasfaser- und Mobilfunkverbindungen trägt dazu bei, die Verfügbarkeit bei Ausfall eines Übertragungswegs aufrechtzuerhalten. Mechanismen zur Bandbreitensteuerung und Priorisierung kritischer Datenströme unterstützen einen stabilen Betrieb auch bei Lastspitzen.

In verteilten Infrastrukturen leisten diese Funktionen einen wesentlichen Beitrag zu Betriebssicherheit und Verfügbarkeit.

Sicherheit über den gesamten Gerätelebenszyklus

Mit steigenden regulatorischen Anforderungen gewinnt eine konsistente Sicherheitsarchitektur an Bedeutung.

Garderos Router ermöglichen ein zentral verwaltetes Sicherheitskonzept über große Geräteflotten hinweg. Dadurch können Betreiber ihre Infrastruktur strukturiert an regulatorische Rahmenwerke wie NIS2 anpassen und Sicherheitsrichtlinien über den gesamten Lebenszyklus hinweg konsistent umsetzen.

Für Systemintegratoren reduziert dies die Komplexität bei der Implementierung. Für Betreiber verbessert es Transparenz und langfristige Wartbarkeit.

Ausgelegt für anspruchsvolle Einsatzbedingungen

Schaltschränke an Straßen, exponierte Installationen und Ladeparks stellen hohe Anforderungen an die eingesetzte Hardware. Industrielle Router müssen unter erweiterten Temperaturbereichen und im Dauerbetrieb zuverlässig funktionieren.

Garderosrouter sind für raue Umgebungen und einige Modell auch für den Einsatz in Fahrzeugen konzipiert. Digitale Ein- und Ausgänge ermöglichen das ferngesteuerte Zurücksetzen angeschlossener Geräte und können Serviceeinsätze vor Ort reduzieren.

So lassen sich in Kombination mit zentralem Gerätemanagement auch umfangreiche Installationen effizient betreiben und skalieren.

Intertraffic 2026: Architektur und Anforderungen im Fokus

Auf der Intertraffic 2026 präsentiert Garderos seine aktuelle Routergeneration für Verkehrsmanagement, Mautsysteme und Ladeinfrastruktur. Im Mittelpunkt stehen resiliente Multi-Konnektivitätsarchitekturen, strukturierte Sicherheitskonzepte und skalierbares Flottenmanagement.

Besuchen Sie Garderos am Stand 05.265 und diskutieren Sie Ihre konkreten Projektanforderungen, Integrationsszenarien und langfristigen Betriebsstrategien mit unserem Team.

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